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Zukunft des Volksfestes Fürstenfeldbruck

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Seit Jahren verzeichnet das Sommervolksfest einen steten Rückgang an Besuchern. Auch wenn Festwirt Klaus Richter die Umsatzzahlen dank des letzten Wochenendes als „im grünen Bereich“ bilanziert, zeigt die teilweise gähnende Leere am Volksfestplatz unter der Woche einen Handlungsbedarf auf.

Aus der Historie heraus erwuchsen in Fürstenfeldbruck mannigfaltige Veranstaltungen. Die Gartentage, die Oldtimertage, das Altstadtfest, etc. ziehen jährlich tausende Besucher in die Kreisstadt.

Hierunter leidet jedoch die Attraktivität eines von anderen Veranstaltungen umzingelten Volksfestes, zum Leidwesen der ansässigen Schausteller. Einen weiteren Grund für die sinkende Tendenz sieht die JU in der mangelnden Unterstützung durch Firmen und Behörden. Es obliegt der Stadt und dem Oberbürgermeister hier weiter für eine Erneuerung des Interesses zu werben.

Da das Frühlingsfest erfahrungsgemäß weitaus besser von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen wird, fordert die Junge Union eine Zusammenlegung der beiden Volksfeste im zweiten Jahresquartal. Die Junge Union regt über die Zusammenlegung hinaus an, das Volksfest konzeptionell zu überarbeiten, um eine zukünftige Attraktivität zu gewährleisten. Die Ausdehnung auf 16 Tage, die Installation eines zweiten Zeltes, in welchem zielgerichtet ein bestimmtes Klientel angesprochen werden kann, und ein überarbeitetes Musikkonzept, werden zur Aufwertung des Volksfestes beitragen.

Der Ankündigung des Oberbürgermeisters Pleil eine Art „Tollwood mit Multi-Kulti-Flair“ installieren zu wollen erteilt die Junge Union FFB eine klare Absage. Um eine erfolgreiche Veranstaltung durchführen und Besucher über die Stadtgrenzen hinaus anziehen zu können, bedarf es einer ansprechenden extraordinären Idee, welche beispielsweise in der Großstadt München nicht angeboten wird. Die erfolgreichen Gartentage FFB sind hierfür ein gutes Beispiel. Keineswegs aber werden Feste, die auf einer Kopie bereits bestehender Festivitäten basieren, Besucher in die Kreisstadt Fürstenfeldbruck locken. Wieder einmal hängt hier Herr Pleil einer idealisierten Wunschvorstellung an, welcher der nötigen Wirtschaftlichkeit der Schausteller und der Kreisstadt nicht gerecht wird.

 

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