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Stellungnahme zu den Studiengebühren

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Junge Union PRO Studiengebühren – aber mit Verbesserungen

Der Kreisverband der Jungen Union Fürstenfeldbruck sieht die Studiengebühren in Bayern auch weiterhin als ein wichtiges Instrument, um die Studienbedingungen an den bayerischen Universitäten zu verbessern und den Studenten eine gute Ausbildung zu gewährleisten.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende und Student Stefan Floerecke betont die Verbesserungen, die durch Studienbeiträge erst möglich wurden, wie z.B. längere Öffnungszeiten der Bibliotheken, mehr Tutorien und das daraus resultierende bessere Betreuungsverhältnis oder der Einsatz hochkarätiger Gastdozenten. Zudem sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass berufsspezifische Weiterbildungen, wie z.B. der Erwerb eines Meistertitels ein Vielfaches mehr an Gebühren erfordern. „Studiengebühren schaffen hier einen Ausgleich“, so Floerecke.

Die Gegner von Studiengebühren bringen an dieser Stelle meist gerne an, dass Bildung generell frei sein soll – was die JU im Grundsatz auch so unterstützt, wie Kreisvorsitzende Bernadette Kiehl sagt: „Ja natürlich wünschen wir uns freie Bildung für jeden, aber wir stehen auch für nachhaltige Politik, die nur mit soliden Finanzen möglich ist. Bundesländer wie Berlin oder Sachsen als Vorbild zu nennen, in denen Studenten zum Teil sogar ein Begrüßungsgeld erhalten, ist grotesk, wenn man bedenkt, dass diese Länder über den Länderfinanzausgleich Geld aus Bayern bekommen.“

Die Junge Union kritisiert indes die bisherige Verwendung der Studiengebühren. Floerecke betont, dass es nicht akzeptiert werden kann, dass Universitäten Geld auf Bankkonten „parken“, anstatt es in das Studium zu investieren. Die Junge Union fordert deshalb konkrete Verbesserungen und vollkommene Transparenz bei der Verwendung der Studiengebühren. Eine Maßnahme könnte zum Beispiel ein Vorher-Nachher-Vergleich sein. Zudem müsse das Mitspracherecht der Studenten in Bezug auf die Verwendung von Studiengebühren weiter gestärkt werden. Auch eine Verschiebung des Zahlungszeitpunktes hält die Junge Union für eine sinnvolle Lösung. Nach dem Vorbild einiger privater Hochschulen könnte man es den Studenten ermöglichen, Studiengebühren nachzuzahlen, wenn diese ein festes Einkommen haben.

Der Kreisverband der Junge Union Fürstenfeldbruck sagt: „JA zu Studiengebühren! Damit an bayerischen Hochschulen die guten Studienbedingungen weitergeführt werden können und Bayern auch weiterhin das Bildungsland Nummer 1 bleibt!“

 

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